{"id":439,"date":"2024-11-14T19:58:05","date_gmt":"2024-11-14T19:58:05","guid":{"rendered":"https:\/\/spomodo.de\/?page_id=439"},"modified":"2024-11-19T15:39:40","modified_gmt":"2024-11-19T15:39:40","slug":"frank-riebensahm","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/spomodo.de\/?page_id=439","title":{"rendered":"Frank Riebensahm"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-d0f71b8c2f6a534c9be5fb00f13a826f\">* 20. Mai 1937 in K\u00f6nigsberg, Pr.<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-columns is-layout-flex wp-container-core-columns-is-layout-9d6595d7 wp-block-columns-is-layout-flex\">\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"713\" height=\"883\" src=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto-Frank-Web.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-506\" style=\"width:293px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto-Frank-Web.jpg 713w, https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Foto-Frank-Web-242x300.jpg 242w\" sizes=\"auto, (max-width: 713px) 100vw, 713px\" \/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n\n\n\n<div class=\"wp-block-column is-layout-flow wp-block-column-is-layout-flow\"><div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-full is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"195\" height=\"287\" src=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Wappen-Riebensahm-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-468\" style=\"width:247px;height:auto\"\/><\/figure>\n<\/div><\/div>\n<\/div>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-text-align-center has-white-color has-black-background-color has-text-color has-background has-link-color wp-elements-7177301b8f6b59d5e787d036d7c27180\">+ 12. November 2024 in N\u00fcbbel<\/p>\n\n\n\n<p id=\"block-3d500fc5-5819-4d13-93a6-931e30a43a26\">Frank Riebensahm starb am 12. November pl\u00f6tzlich und unerwartet. Wer ihn kannte, der wei\u00df, wie akribisch Frank sein Leben strukturiert und geordnet hat. Und dies hat sich auch auf seinen Tod ausgewirkt: indem er sehr detaillierte Vorstellungen und Anweisungen gegeben hat.<\/p>\n\n\n\n<p>Hierzu geh\u00f6rt unter anderem eine anonyme Feuerbestattung.<\/p>\n\n\n\n<p>Da wir als engste Verwandte seine letzten W\u00fcnsche gerne erf\u00fcllen m\u00f6chten, stehen wir alle vor der Schwierigkeit, angemessen von Frank Abschied nehmen zu k\u00f6nnen. <br>Eine Trauerfeier im Norden wollte Irmgard nicht abhalten, da sie sich hierzu im Moment gesundheitlich und mental nicht in der Lage sieht. <\/p>\n\n\n\n<p>Frank hat uns seinen &#8220;Lebenslauf&#8221; zusammen mit einem Liedwunsch hinterlassen, den wir an dieser Stelle gerne zu seinem Andenken teilen. <br>Er hat sich eine instrumentale Version von &#8220;It&#8217;s Time to Say Goodbye&#8221; gew\u00fcnscht.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio aligncenter\"><audio controls src=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Time-to-say-goodbye-Panflute-version.mp3\"><\/audio><figcaption class=\"wp-element-caption\"><strong>Time to say goodbye<\/strong> &#8211; Panflute Version<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Hier ist eine Audio-Version des Textes von Frank in meiner Interpretation. <br>Frank h\u00e4tte Euch die Geschichte wahrscheinlich etwas anders erz\u00e4hlt. H\u00f6rt Ihr seine Stimme aus den Worten?<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-audio\"><audio controls src=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Fank-Riebensahm-2024-final.mp3\"><\/audio><\/figure>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<p>Die Lebensdaten von Frank sind hier auch zum Download und Ausdruck verf\u00fcgbar. <\/p>\n\n\n\n<div data-wp-interactive=\"core\/file\" class=\"wp-block-file\"><object data-wp-bind--hidden=\"!state.hasPdfPreview\" hidden class=\"wp-block-file__embed\" data=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lebensdaten-Frank-Riebensahm-2024.pdf\" type=\"application\/pdf\" style=\"width:100%;height:600px\" aria-label=\"Einbettung von Lebensdaten Frank Riebensahm 2024.\"><\/object><a id=\"wp-block-file--media-3ea6ea7b-1e10-4c22-bb0b-13dd758a5b81\" href=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lebensdaten-Frank-Riebensahm-2024.pdf\">Lebensdaten Frank Riebensahm 2024<\/a><a href=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Lebensdaten-Frank-Riebensahm-2024.pdf\" class=\"wp-block-file__button wp-element-button\" download aria-describedby=\"wp-block-file--media-3ea6ea7b-1e10-4c22-bb0b-13dd758a5b81\">Herunterladen<\/a><\/div>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n\n<blockquote class=\"wp-block-quote is-layout-flow wp-block-quote-is-layout-flow\">\n<p><mark style=\"background-color:#fcb900\" class=\"has-inline-color has-black-color\">&#8220;So bin ich trotz einiger Widrigkeiten sehr zufrieden&#8221;<\/mark><br><\/p>\n\n\n\n<p>Lebensdaten Frank Riebensahm<\/p>\n\n\n\n<p>Geboren am 20.05.1937 in K\u00f6nigsberg,Pr. in Ostpreu\u00dfen<\/p>\n\n\n\n<p>Vater: Herrmann Riebensahm, Versicherungsinspektor<\/p>\n\n\n\n<p>Mutter: Charlotte Riebensahm, geb. Passarge, Lehrerin<\/p>\n\n\n\n<p>Kindheit unbeschwert, viele Geburtstagsfeiern und Familienfeste, Sommerurlaube auf Gut Schaaken und an der Ostsee in Kranz, Rauschen und Nidden mit der Hohen D\u00fcne im Hotel K\u00f6nigin Luise.<br>Kutschfahren auf der Nehrung zur Elchbeobachtung.<\/p>\n\n\n\n<p>1943 Einschulung in die Scheffnerschule in K\u00f6nigsberg, Ortsteil Rathshof Gartenstadt. \u00dcbrigens: das war eine &#8211; wie man heute sagen w\u00fcrde &#8211; polytechnische Volksschule. In den Kellern war durch die Wagonfabrik eine Werkstatt eingerichtet worden. 60 Sch\u00fcler waren wir. Die Lehrerin war 60 Jahre alt. Eiserne Disziplin, es regierte der Rohrstock. In der Pause gingen wir auf dem Schulhof im Uhrzeigersinn im Kreis; in der Mitte der Lehrer in gegenl\u00e4ufiger Richtung, sein Pausenbrot essend. Wir Kinder hatte alle schon Kennmarken, wie sie die Soldaten trugen. Meine war aus Pappe; begehrt waren solche aus Metall. Das blieb mir trotz eindringlicher Bitte verwehrt.<\/p>\n\n\n\n<p>Auf dem Weg zur Schule arbeiteten vermutlich russische Kriegsgefangene an den Stra\u00dfenbahnschienen &#8211; meine Mutter hatte eigens f\u00fcr sie Butterbrot geschmiert, das ich \u00fcbergab. Ich tat, was man mir sagte. Vom Kriegsgeschehen blieb Ostpreu\u00dfen bitte Mitte 1944 v\u00f6llig verschont; hin und wieder schoss die Flak und wir sammelten die Splitter &#8211; ein sehr beliebtes Tauschobjekt. Bei Luftschutz\u00fcbungen liefen wir Kinder mit Gasmasken in unserer Stra\u00dfe umher; das war aufregend und ein Mordsspa\u00df.<\/p>\n\n\n\n<p>Erste Erfahrungen mit dem Krieg waren die zwei Terrorangriffe Ende August 1944 durch etwa 600 britische Bomber, die die Altstadt v\u00f6llig zerst\u00f6rten und \u00fcber Monate dauernde Br\u00e4nde verursachten. Ich habe jedenfalls von der ersten bis zur letzten Bombe geschrien wie am Spie\u00df. Auch der Hinweis, dass durch ein Heulen die Gefahr, getroffen zu werden vorbei war, konnte mich nicht beruhigen.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenige Wochen sp\u00e4ter wurden M\u00fctter mit ihren Kindern zwangsevakuiert. Auf dem Hauptbahnhof herrschte Chaos. Ich sah, wie sich Menschen gegenseitig aus dem Zug stie\u00dfen. Ich selbst wurde durch das Fenster gereicht und landete auf dem Scho\u00df eines verwundeten Soldaten bis Berlin. Dort angekommen wieder Fliegeralarm, runter in die U-Bahn und zun\u00e4chst allein. Doch ich fand meine Mutter mit Schwester wieder. Gemeinsam setzten wir unsere Reise nach Genthin zu unseren Verwandten fort, erlebten den Einmarsch der Russen. Durch die Einquartierung von russischen Offizieren verliefen die fast t\u00e4glichen n\u00e4chtlichen Razzien glimpflich.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Jahre 1945 bis 1947 waren die entbehrungsreichsten in meinem bisherigen Leben. Wir froren und hungerten, obwohl bei unseren Verwandten nach meinen Beobachtungen das Leben seinen gewohnten Gang weiterging. Ich erkrankte an Angina mit hohem Fieber. Der Arzt Dr. Teutschebein konnte mir nicht helfen, da es kein Penicillin gab. \u201eDer Jung muss sich selbst helfen\u201c sagte er und ich tat es.<\/p>\n\n\n\n<p>Wie sah es aus in den letzten Kriegstagen und danach? Die Durchgangsstra\u00dfe war \u00fcbers\u00e4t mir Kriegsmaterial &#8211; von der Pistole bis zur Panzerfaust. Ein gef\u00e4hrliches Spielzeug. Ein Wunder, dass verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig so wenig passiert ist. Wir Kinder spielten Krieg. Bewaffnet mit langen Stangen und Katapulten ging eine Stra\u00dfe gegen die andere los. <\/p>\n\n\n\n<p>Fl\u00fcchtlinge waren nicht gern gesehen. Als Rucksackdeutsche in der Minderheit bekamen wir das zu sp\u00fcren. Unsere anderen Verhaltensweisen und Kleidung f\u00fchrten nicht nur zu Beschimpfungen, sondern auch zu Pr\u00fcgel bis zur Klassenkloppe. Beg\u00fcnstigt wurde alles durch das Fehlen von Lehrern. Ich hatte in einem Schuljahr 19 Klassenlehrer. Bei mir stellte sich eine gewisse Verwahrlosung ein. Ich schw\u00e4nzte die Schule, immer auf der Suche, den permanenten Hunger zu stillen. Im Ergebnis war meine Versetzung gef\u00e4hrdet. Die fehlende v\u00e4terliche Autorit\u00e4t und die ganzt\u00e4gige Besch\u00e4ftigung meiner Mutter tat ihr \u00dcbriges. Der Schwarzmarkt bl\u00fchte, und auch ich &#8211; mit 300 Reichsmark bewaffnet &#8211; ergatterte ein drei Pfund-Brot. Pl\u00f6tzlich eine Schie\u00dferei, verursacht durch betrunkene Russen. Auf dem Marktplatz liefen die Menschen davon und ich fl\u00fcchtete unter einen Ackerwagen und wartete ab.<\/p>\n\n\n\n<p>Normalerweise hatten Kinder von den Russen nichts zu bef\u00fcrchten. Das war eine von vielen \u00e4hnlichen Erlebnissen aus dieser Zeit. In Erinnerung blieb mir auch der mit Zucker beladene untergegangene Frachter im Mittellandkanal. Menschenmassen versammelten sich am Ufer &#8211; mit Eimern bewaffnet, um den Zuckersirup zu ergattern. Die russischen Bewacher, stark alkoholisiert, schossen in unregelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden Gewehrsalven in die Luft und lachten, wenn die Menschen zur\u00fcckstr\u00f6mten, um sich sogleich wieder anzun\u00e4hern.<\/p>\n\n\n\n<p>Da von meinem Vater jegliches Lebenszeichen ausblieb, nahm uns mein Onkel Hans zu sich. Als Studienrat erhielt er eine Anstellung am Gymnasium in Osterburg\/Altmark. Schlagartig ver\u00e4nderte sich mein Leben. Diese Normalit\u00e4t sorgte auch f\u00fcr gute schulische Leistungen, die mir den Weg zum Abitur erm\u00f6glichten.<\/p>\n\n\n\n<p>Mein Wunsch war ein Studium der Forstwissenschaft. Voraussetzung: ein Abschluss mit Note eins. Dazu reichte es nicht. Ich begann also mein vom Staat empfohlenes (oder besser gesagt bestimmtes) Studium an der Verkehrshochschule Dresden \u2013 Fachrichtung Eisenbahnwesen.<\/p>\n\n\n\n<p>Zuvor war ich in K\u00f6ln. Das ging damals noch &#8211; auf Einladung der K\u00f6lnischen Hagelversicherung, dem ehemaligen Arbeitgeber meines Vaters.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei den Immatrikulationsfeierlichkeiten nahm ich meinen Platz in der ersten Reihe ein. Ich kam mal wieder auf die letzte Minute. Meine im Westen erstandene Manchesterhose veranlasste den referierenden Dekan zu folgender Bemerkung \u2013 ungef\u00e4hr: \u201eEs gibt auch an unserer Hochschule Elemente, die durch den Erwerb der Manchesterhose ihr Staatsbewusstsein an Westberlin verkauft haben.\u201c Damit hatte ich meinen Stempel weg.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Praktika in Stendal und Magdeburg waren sehr interessant. Ich tat Dienst im Bahnbetriebswerk, im Hilfszug. Da gab es bei Eins\u00e4tzen echten Bohnenkaffee und polnisches Dosenfleisch sowie Mitfahrten auf den Dampfloks der Baureihe 38 und 50. Ich durfte mich als Heizer und Lokf\u00fchrer versuchen &#8211; nat\u00fcrlich unter strenger Aufsicht -, auf dem Stellwerk, bei der Bahnmeisterei, in der Rotte und schlie\u00dflich im Betriebswagenwerk in Magdeburg-Salbke.<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend der Ungarnkrise wurde mir das H\u00f6ren eines Westsenders und die Weigerung einer Geldspende \u2013 ich war f\u00fcr einen Sanit\u00e4tskasten \u2013 wahrscheinlich zum Verh\u00e4ngnis. Man sollte sich von mir fernhalten, wurde mir aus meiner unmittelbaren Umgebung mitgeteilt. Es folgte eine weitere Warnung aus bekannt kritischen Kreisen um einen gewissen Hauptmann. Danach erfasste mich panische Angst. Ich packte meine Aktentasche mit etwas W\u00e4sche und machte mich auf den Weg nach Westberlin. Schlie\u00dflich, im Rahmen des Notaufnahmeverfahrens nach den Stationen Marienfelde, Sandbostel und Stuckenbrock, landete ich in K\u00f6ln-Br\u00fcck mit ein paar Habseligkeiten und ohne Zeugnisse.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Wiederbeschaffung der Zeugnisse war schwierig und kostete viel Zeit, die ich in verschiedenen Jobs \u00fcberbr\u00fccken musste &#8211; so als Hilfskraft in einer B\u00e4ckerei, Lagerarbeiter bei der Margarineunion, Autow\u00e4scher bei Auto-Zentra, Bauhilfsarbeiter, Fensterputzer bei der Firma Maddaus in K\u00f6ln Mehrheim und endlich als Auslieferungsfahrer bei der Firma Simon Jung, einem kleinen Kaufhaus in K\u00f6ln-M\u00fchlheim, bei der ich erstmalig nicht als Vertretungskraft besch\u00e4ftigt wurde.<\/p>\n\n\n\n<p>Nach bestandener Eignungsfeststellung begann ich meinen beruflichen Weg bei der Deutschen Bundespost im Jahr 1960. Nach Aufenthalten bei den Post\u00e4mtern in Erkrath, D\u00fcsseldorf-Gerresheim, D\u00fcsseldorf, D\u00fcsseldorf-Oberkassel, M\u00f6nchengladbach, Wuppertal-Barmen, Wuppertal-Oberbarmen, Wuppertal-Langerfeld, Wuppertal-Elberfeld \u2013 um nur die Wichtigsten zu nennen \u2013 legte ich im Jahr 1963 die Verwaltungspr\u00fcfung ab und begann beim Postamt Emmerich.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine erste Ehe scheiterte schon nach drei Jahren. Zur\u00fcck blieb ein Adoptivsohn Ralf, mit dem ich bis heute keinen Kontakt habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Drei Jahre nach meiner Scheidung lernte ich meine jetzige Ehefrau Irmgard kennen, mit der ich die weitere Zukunft gemeinsam gestaltete.<\/p>\n\n\n\n<p>Bei einem Urlaubsaufenthalt an der Flensburger Au\u00dfenf\u00f6rde beschlossen wir unseren Wohnsitz nach Schleswig-Holstein zu verlegen. Ich wollte auch r\u00e4umlich die schmerzhafte Vergangenheit hinter mir lassen. Schlie\u00dflich gelang es mir, die Versetzung nach Rendsburg zu erwirken. Bei meiner Vorstellung bei der Oberpostdirektion Kiel erhielt ich Zusage f\u00fcr einen Dienstposten beim Postamt Rendsburg.<\/p>\n\n\n\n<p>Das war der Gl\u00fcckfall. Von nun an ging es in allen Lebensbereichen bis zum heutigen Tage immer bergauf. Eheschlie\u00dfung und der berufliche Aufstieg sorgten f\u00fcr dankbare Zufriedenheit.<\/p>\n\n\n\n<p>&nbsp;Wir fanden Unterkunft in N\u00fcbbel in dem Altenteilhaus der Familie Bock und waren dort f\u00fcnf Jahre gl\u00fccklich und zufrieden. Die herzliche Aufnahme durch unsere b\u00e4uerlichen Nachbarn -den Familien Bock, Dau, Rohwer und Schuhmacher &#8211; haben uns den Neustart in Schleswig-Holstein sehr erleichtert. Sie waren es auch, die uns in die Dorfgemeinschaft eingef\u00fchrt haben. F\u00fcr uns begannen die sch\u00f6nsten Jahre in unserem Leben. Wir sind den N\u00fcbbler B\u00fcrgern unendlich dankbar.<\/p>\n\n\n\n<p>Unsere neue Nachbarschaft ist gekennzeichnet durch uneingeschr\u00e4nkte Unterst\u00fctzung und Hilfsbereitschaft. Ein beruhigendes Gef\u00fchl f\u00fcr uns \u00c4ltere.<\/p>\n\n\n\n<p>Am Ende eines erlebnisreichen und erf\u00fcllten Lebens sind r\u00fcckblickend die wichtigsten existenziellen Entscheidungen richtig getroffen worden.<br><br><mark style=\"background-color:#000000\" class=\"has-inline-color has-luminous-vivid-amber-color\">So bin ich trotz einiger Widrigkeiten sehr zufrieden.<\/mark><\/p>\n<\/blockquote>\n\n\n\n<hr class=\"wp-block-separator has-alpha-channel-opacity\"\/>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large is-resized\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"768\" height=\"1024\" src=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-768x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-513\" style=\"width:630px;height:auto\" srcset=\"https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-768x1024.jpg 768w, https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-225x300.jpg 225w, https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-1152x1536.jpg 1152w, https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-1536x2048.jpg 1536w, https:\/\/spomodo.de\/wp-content\/uploads\/2024\/11\/Buche-Nuebbel-Nacht-scaled.jpg 1920w\" sizes=\"auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px\" \/><\/figure>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>* 20. 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